Was macht eigentlich WatchBerlin?

Seitdem Investoren im goldenen Weststaat keine Probleme mit hohen Energiekosten für Serverbauernhöfe haben, um für andere Videos spielen zu lassen, sind deutsche Klone seit geraumer Zeit im wildweiten Netz. Zum Thema kann ich den sehr lesbaren Blog über Digitalen Film empfehlen.

Eigentlich will ich hier mehr über Print- und Websynergien schreiben, gerade wegen meiner intensiven Arbeit mit Themenzeitungen, dazu bietet sich dieser Artikel über WatchBerlin ganz gut an, welcher ein Tag später in etwas korrekterer Form in der gedruckten Ausgabe auf Seite 11 zu finden war.

Toller Artikel, aber, es gibt keinen einzigen Hinweis im Text, dass Holtzbrinck hinter WatchBerlin steckt (mitsamt eigenen Serverbauernhof), wieder so eine Metamedien Blog-Kritik, aber, abgesehen davon bin ich vom Inhalt des Portals angetan, sogar Monsieur wirres hat seinen eigenen “Kanal”. Hier zeigt sich wie grosse Medienhäuser ihre Synergien nutzen können, obwohl der Leser kein Plan hat wer dahinter steckt.

Die Macher des Projekts sitzen in einem Bürogebäude in der Schützenstraße in Mitte, acht Leute gehören zum festen Kern.

Aha, also nicht diese hier oder die? Mal sehen wie der ROI sein wird, mit einer ansprechenden Aufmachung, weniger grauen Farbtönen und mehr unbekannten Gesichtern, könnte es in 5 Jahren profitabel werden. Ich weiss, what bleeds leads and what thinks stinks.

Apropos, ich war zwei Wochen im Urlaub, vornehmlich in San Francisco, alte Freunde besucht und die Natur in Yosemite genossen, gezeltet und sogar den Lembert Dome ohne Seil bestiegen.

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