Öffentlich Rechtliche Digitalia

Wir sollten die Öffentlich-Rechtlichen ruhig ins Web 2.0 lassen, es steht für jeden offen. Nur, warum sollten sie ein Geschäftsumfeld bieten sowie Mercedes Bunz beim ZKM fordert?

Grundlegende meritokratische Änderungen bei ARD und Co. sind dringend nötig - Anne Will hat 100 Mitarbeiter und einen Geister-Blog!! Einerseits mehr Transparenz für Leistungsnachweise und halbjährliche Bürgerentscheide über die gesellschaftliche Relevanz der Programme.

Ich habe immernoch nicht verstanden wer das Gesetz veranlasst hat, dass Sie von gesetzlichen Rundfunkgebühren leben und gleichzeitig Werbung eintreiben? Eine Frechheit. Komischerweise sind es Politiker die den Ausbau vom ZDFTheaterKanal und EinsPlus massgeblich unterstützten. Wo wir wieder beim Thema Glaubwürdigkeit angelangt wären.

Ich bin ja grundsätzlich für eine Grundversorgung. Nur brauchen wir keine Gebühr von Euro 17 um den Gebührenertrag von 5,22 Mrd. allein für die ARD zu finanzieren, sondern maximal 10, wenn überhaupt. Die Digital-Sender des ZDF berappeln schon 57 Mio. Schon mal auf dem Dokukanal gewesen?

Und bitte liefert kein Geschäftsumfeld. Dann liefern uns Juristen oder Lehrer BesserwisserVZ wo Experten auf Einladung Ihr Profil hochladen dürfen - wir lieben es als Deutsche von oben geführt zu werden. Nur Eigeninitiative und Unternehmertum ist eine Einstellung und kein Umfeld oder Gesetz, dass veranlasst werden kann. Trotzdem liefert Christiane interessante Alternativen im juristischen Deutsch,

Diese finanzieren sich ausschließlich über Werbung, sind also auf sie angewiesen. Doch wäre das nicht auch eine Option für die Öffentlich-Rechtlichen? Das verbietet die Verfassung. Der öffentlich-rechtliche Rundfunk nimmt nämlich den Auftrag wahr, die Bürger mit einem ausgewogenen Programm zu versorgen (Grundversorgungsauftrag). Eine Anpassung des Programms mit Rücksicht auf Werbeeinnahmen widerspricht dieser Stellung.

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