GEZ, SZ und SWR!
Die öffentlich-rechtliche Justiz, eher gesagt die der SWR schafft es die SZ unter Druck zu setzen und einen Bericht aus dem Online-Angebot zu löschen. Grund: Udo Vetter wird im Artikel zitiert, dass die Rundfunkgebührenbeauftragte keine hoheitlichen Befugnisse haben und Fragen von den GEZlern von Verbrauchern nicht beantwortet werden müssen. Wortklauberei!
Erstens, bleibt die freie Meinungsäußerung auf der Strecke und stellt ein Glaubwürdigkeitsproblem in der Berichterstattung über die Haupteinnahmequelle der Öffentlichen dar. Zweitens haben Freiberufler weniger Macht als Festangestellte. Und drittens ist es ein Engriff in die Privatsphäre der Verbraucher.
Gegenbeispiel. Stell dir vor die SZ würde bei ihren Anzeigenkunden vor der Tür stehen und mit dem Einwohnermeldeamt zusammenarbeiten um herauszufinden wer sich an- und abgemeldet hat. Noch besser, ein Anzeigenmitarbeiter klingelt bei einem Kunden und droht mit einem Privatdetektiv. Hat sich die GEZ schon erlaubt. Und dann wird ein Rechtsanwalt der SZ eingeschaltet um sogenannte "sachliche Fehler" in einem Bericht des SWR, der über dubiose Methoden der Anzeigenabteilung berichtet und dann wegen Justizdruck gelöscht wird!
Nicht zu vergessen, die GEZ-Profiteure dürfen immernoch fleissig Werbung schalten, aber das ist ein ganz anderes Thema. Ich bin immernoch der Meinung, dass wir nicht mehr als 10 Euro im Monat an die GEZ abdrücken sollten. Die Grundversorung bleibt damit erhalten, denn Anne Will brauch keine 100 Mitarbeiter, ihr Blog wird sogar fleissig von anderen geschrieben.