Online Marketing 2.0 @webinale

Puscher meint im Vortrag, dass der Hype jetzt vorbei ist und es viele verstehen. Da kann ich ein ganz anderes Lied singen. Frank fügt hinzu, dass es irrsinns Verständnissprobleme zwischen Marketing und der IT existieren. Es fängt mit kostenlosen verteilen des Marketingleitfaden mitsamt Rätselraten von viralem Videoclips an. Mittlelweile schauen wir den siebten Clip an, außer einem alle aus dem USA mitsamt dem Obama Girl.

Abnahme der tradtionellen Massenmedien und eine immer größere Anzahl von fragmentierten Zielgruppen. Agenturen Wissen: Sie müssen besser messen und zeigen was an Mehrwert beim viralem Marketing am Ende bei rumkommt. Welches sind die drei wichtigsten Blogs in der jeweiligen relevanten Branche? Die meisten Wissen es nicht. Ein schlechtes Produkt ist einfach schlecht. Ein gutes spricht sich rum. Ressourcen: Lohnt es sich jemanden einzustellen der sich um das Virale kümmert?

Kostenlos ist back, denn digital ist ja günstig. Nennen wir es Fremium! Also die Vorstufe zu Premium. Es geht darum den Kunden etwas kostenlos unterzujubeln um dann erstmal auf den Geschmack des Produkts oder Marke zu kommen. Vorreiter im Social Commerce ist spreadshirt. Es gibt Überlegegungen Wikipedia für Marketingzwecke zu nutzen und Tryvertising nennt er kurz. Generell ein netter Vortrag aber kam eher wie ein ich zeige Dir mal meine Favoriten rüber.

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Jep, da kann ich Dir nur recht geben. War auch nicht ganz mit dem Ergebnis zufrieden. Da fehlte der wichtige Schluß von das Ganze. Schön blöd, das ans Ende zu hängen und nicht rechtzeitig fertig zu werden.
Wenn Du gestattest, drei Ergänzungen, die ich hätte rüberringen wollen:
1. Free und Try addressieren das wichtigste Problem, nämlich die Glaubwürdigkeit von Angebot und Anbieter.
Das hast recht: Altes Prinzip, aber bekommt einen neuen Kontext, gerade vor dem Hintergrund der Fragmentierung.

2. Viral: Geht nur, wenn Produkt oder Firma gut. Sonst höchstens ein Bißchen Markenbildung. Und: Viral ist alles andere als kostenlos, man sollte also Kosten Nutzen abwägen. Das Beispiel Spreadshirt bezog sich auf den Open Logo Contest, der für die Jungs so teuer war, dass sie ihn nicht wieder machen würden.

3. Den wichtigsten Punkt konnte ich wohl gar nicht rüberbringen: Storytelling als Form der authentischen Kommunikation mit den Nutzern. Tolles Beispiel, das Christian Wilfer auf der Webinale zeigte war Burger King Whopper Freakout: http://www.whopperfreakout.com/

Wenn Interesse besteht, kannst Du gerne den Vortrag als PDF bekommen. Dann kannste nachlesen, was ich nicht gesagt habe.

Und noch eine kleine Ergänzung. Den ganzen Tag zum Nachlesen gibt hier:
http://it-republik.de/codv2/artikel/Best-Practice-Werbung-im-Web-1798.html