Tomorrow Rerelaunch

Erst kommt die gesamte Bild nach Berlin, dann Tom Cruise und Brad Pitt. Jetzt auch noch Tomorrow. Sie soll maskuliner, eigenständiger und größer werden. Ein 12-köpfiges Team bereitet die März Ausgabe, die am 21. Februar am Kiosk erscheint, munter vor, unter anderem Jan Tißler, der als Redakteur arbeitet; sein Podcast ist sehr empfehlenswert. Turi berichtete im Juni schon.

Es fehlt meines Erachtens immernoch ein schlagkräftiges Magazin über digitale Kultur, Trends und Essays in deutscher Sprache, ein Hauch von Wired Tschermani muss wehen. Meistens sind solche Versuche zu techniklastig und weniger zukunftsorientiert. Wenn Tomorrow mehr als eine Tips und Tricks Publikation sein will, muss sie sich gesellschaftsfähiger gestalten. Oder vielleicht mal den Titel ändern: Morgen.

Liebling, wieviel Millimeter?

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Heute am Hauptbahnhof mal verpackt gesichtet. Nach langem Blättern kommt Text und mein Neffe würde sich schwer tun sie zu tragen. Tipp an Fifteen Minutes, macht sie kleiner, feiner und leichter, dann könnt Ihr Eure Druckkosten senken und unentschlossene Käufer gewinnen. Oder rechnet Ihr Eure Anzeigen in Millimeter? Schön drunter platziert ist Bang Bang Berlin, nicht der sondern ein englischsprachiges Magazin mit Erfahrungsberichten von meist zujezogenen Ausländern. Print is not dead.

Eine geht noch

Heute erscheint meine letzte Themenzeitung, die sechste in zehn Monaten, im Frankfurter Blatt mit Weltruf. Diesmal sind es 16 Seiten zum Thema Franchising. Damit endet meine Reise erstmal in der gedruckten Tagespresse. Schon bald gibt es neue Herausforderungen in meiner digitalen Heimat. Ich habe das Medium Print sehr zu schätzen gelernt und einen guten Einblick in die Herausforderungen der Tagespresse gewonnen. Veränderungen sind dringend nötig. Auch wenn die Auflagen der Tageszeitugen schleichend stagnieren oder fallen, mit gezielter Akquise neuer Leser und besserem Verständiss junger Mediennutzung ist die Zukunft gesichert. Und transparent gestaltete Themenzeitungen sind eine Bereicherung für die Zeitungen und ein attraktives Umfeld für Werbekunden. Noch besser wenn sie es auslagern, dann bekommen sie Geld und Inhalte, was will man mehr?

Meine erste Zeitung-in-Zeitung

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Endlich ist es soweit, meine erste Zeitung-in-Zeitung über IT-Outsourcing erscheint Morgen als Beilage im Tagesspiegel.

Es ist die dritte Zeitung in Deutschland von Mediaplanet, bei denen ich jetzt auch tätig bin. Hauptsitz der Firma ist in Schweden, aber mittlerweile sind sie in 10 europäischen Ländern am Markt. Vielleicht gibt es bald eine Web 2.0 Beilage; der Markt muss in D-land wohl noch etwas erwachsen werden.

Es gibt sicherlich einige Print/Web Synergien die in der Zukunft ausgebaut werden können. Viel wichtiger, dass Web-Titel profitabler werden und Printstrategien entwickeln, die sich längerfristig tragen. The Guardian fährt mit "web first" sicherlich den richtigen Weg.

Mittlerweile habe ich mehr Respekt vor der Tagespresse, es ist eine Kunst, dass alle Fäden zusammenlaufen, die Texte gut sind, der Grafiker immer informiert ist, Kunden zufrieden sind und der Druck hochwertig ist. Zeitungen haben eine Zukunft, wenn Sie dem Leser mehr Respekt entgegnen und stärker einbeziehen. Und immerhin, sie erwirtschaften "noch" den meisten Umsatz. Dazu, bitte den Blog "Reflections of a Newsosaur" lesen.